2. Filmfestival gegen den „BahnWahnSinn“
(Donnerstag, 8. Juli 2010 – 18 Uhr, Marktplatz Offenburg)
„Hallo, ich heiße Lisa.“ Im Frühsommer 2008 flimmerten witzige Spots mit dem blonden Mädchen und weitere Kurzfilme über die Großleinwand auf dem Offenburger Marktplatz. Sie alle forderten im Rahmen eines Filmfests die Offenburger auf, aktiv zu werden, und sich verstärkt gegen die Ausbaupläne der Bahn auszusprechen. Mit Erfolg.
Doch trotz der insgesamt mehr als 170 Tausend Einwendungen aus der Region – davon allein fast 46 Tausend aus Offenburg – und wortreicher Solidaritätsbekundungen von Seiten der Politiker liegen heute die Bahnpläne immer noch weitgehend unverändert auf den Behördentischen. Geht es nach den Vorstellungen der Bahn, so werden im Anschluss an die gesetzlich vorgeschriebenen Erörterungstermine die Pläne eins zu eins umgesetzt. Der massive Bürgerprotest soll unbeachtet bleiben.
Ganz so einfach wollen es engagierte Bürger und die Bürgerinitiativen den Bahnplanern nicht machen. Das 2. Filmfestival gegen den BahnWahnSinn bietet eine öffentliche Plattform für Meinungen und Proteste. Kreative Jung- und Altfilmer - ob Auszubildende, Schüler oder Studierende, Hobbyfilmer oder erfahrene Profis –können ihre Beiträge einreichen. Wie lebt es sich als Mensch in Käfighaltung: hinter geschlossenen Schallschutzfenstern und mit Zwangsbelüftung?
Wie schläft es sich (nicht), wenn Nacht für Nacht im 3-Minutentakt schwere Güterzüge an den Häusern vorbeirattern und immer wieder mal quietschend bremsen? Was bleibt von einer Stadt, die über sieben Jahre in Staub, Stau und Baulärm versinkt, weil das die Bahnplanung so vorsieht? Unter dem Motto „Bahnwahnsinn“ können Kurzfilme, Spots und Animationen eingereicht werden.
Doch trotz der insgesamt mehr als 170 Tausend Einwendungen aus der Region – davon allein fast 46 Tausend aus Offenburg – und wortreicher Solidaritätsbekundungen von Seiten der Politiker liegen heute die Bahnpläne immer noch weitgehend unverändert auf den Behördentischen. Geht es nach den Vorstellungen der Bahn, so werden im Anschluss an die gesetzlich vorgeschriebenen Erörterungstermine die Pläne eins zu eins umgesetzt. Der massive Bürgerprotest soll unbeachtet bleiben.
Ganz so einfach wollen es engagierte Bürger und die Bürgerinitiativen den Bahnplanern nicht machen. Das 2. Filmfestival gegen den BahnWahnSinn bietet eine öffentliche Plattform für Meinungen und Proteste. Kreative Jung- und Altfilmer - ob Auszubildende, Schüler oder Studierende, Hobbyfilmer oder erfahrene Profis –können ihre Beiträge einreichen. Wie lebt es sich als Mensch in Käfighaltung: hinter geschlossenen Schallschutzfenstern und mit Zwangsbelüftung?
Wie schläft es sich (nicht), wenn Nacht für Nacht im 3-Minutentakt schwere Güterzüge an den Häusern vorbeirattern und immer wieder mal quietschend bremsen? Was bleibt von einer Stadt, die über sieben Jahre in Staub, Stau und Baulärm versinkt, weil das die Bahnplanung so vorsieht? Unter dem Motto „Bahnwahnsinn“ können Kurzfilme, Spots und Animationen eingereicht werden.
Hier können Sie das Formular zum Einreichen von Filmen für das kommende Festival herunterladen.
Gemeinsam mit der BI Bahntrasse und unterstützt von der Stadt Offenburg luden Felix Müller, Dozent der Kunstschule und Geschäftsführer der visionsbox Medienwerkstatt sowie Ralf Lankau, Professor des Fachbereichs Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg junge und junggebliebene Kreative ein, sich mit Spots, kurzen Filmen, Animationen und Toncollagen an dem Filmfestival zu beteiligen.
Die eingereichten Arbeiten und weitere Plakate und Arbeiten von Studierenden stehen auf dieser Website zum Download für weitere, eigene Aktionen anderer Bürgerinitiativen zur Verfügung. Nutzen Sie das Material. Werden Sie selbst aktiv. Streiten Sie mit uns (und der Bahn) für den Ausbau – Im Einverständnis mit Bürgerinnen, Bürgern und Umwelt.